
Mit Start des neuen Europäischen Meeres- und Fischereifond (EMFF) im Jahr 2014 ändern sich auch die Fördermöglichkeiten im Bereich Verarbeitung und Vermarktung. Mehr lesen
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Der Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen setzt eine Anordnung auf Grundlage des Argrarstatistik-
gesetzes in diesem Jahr erstmalig durch. Hierbei werden alle Produzenten nach der Struktur ihres Betriebes und der erzeugten Menge an Fischen, Krebs- und Weichtieren sowie Algen in der Aquakultur im Jahr 2011 befragt. In Zukunft wird die Erhebung der erzeugten Menge jährlich statt-
finden, die Fragen zur jeweiligen Betriebsstruktur werden alle 3 Jahre gestellt. Die Teilnahme an dieser Erhebung ist gesetzlich angeordnet
und nicht freiwillig. Alle Einzelangaben unterliegen der statistischen Geheimhaltung. Die Auskünfte dienen zur Gewinnung wirtschaftsnaher statistischer Informationen über die Aquakultur in Deutschland.
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Die Europäische Kommission hat im April 2010 die deutschen Aalbewirt-
schaftungspläne genehmigt. Vor diesem Hintergrund hat das Land Nieder-
sachsen 2011 Förderanträge im Rahmen der EU-Förderrichtlinie zum
Europäischen Fischereifonds zur Bestandserhaltung des Aals angenommen.
Die Diskussion zum Aalmanagement wird jedoch weiter kontrovers geführt.
In den wissenschaftlichen Gremien der EU gibt es nach wie vor Kritik und
verschiedene Diskussionsansätze. Klar ist, dass die Zielerreichung der
Aalpläne nur in Zusammenarbeit gemeinsam mit der Fischerei und deren
umfangreichen Hegeleistungen auch in Sachen Aalbesatz funktioniert. Ohne
die Millionen starken Aufwendungen der Fischerei im Binnenland zum Aal-
besatz gäbe es in den meist wasserbaulich stark beeinträchtigten und
stauregulierten Binnengewässern wohl heute kaum noch Aalbestände.
Sehr kritisch sehen die Binnenfischer somit auch verschiedene Aussagen
zur Beibehaltung bzw. zum Ausbau der Wasserkraftnutzungen im Zu-
sammenhang mit gesellschaftlichen und politischen Forderungen zur
Energiewende. Diese Forderungen stehen im massiven Widerspruch
zum Aalschutzplan und deren Zielvorgaben.
Die im Herbst 2011 ausgebliebenen Herbststürme und Hochwasserwellen waren ebenfalls für den Aalfang abträglich, so dass aus Wildfängen europaweit wenig auf dem Markt war bzw. ist. Auch aus den Aalfarmen wird zurzeit über eine hohe Nachfrage bei einem beschränkten Erzeugungsangebot berichtet. Die Preise für Speiseaale sind so in den letzten Monaten deutlich gestiegen. Zum Weihnachtsgeschäft kam es sogar zu Engpässen beim traditionellen Räucheraal auf den Festtagstischen.
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Einseitige Auslegungen zur Fließgewässerentwicklung und zum Arten-
schutz gefährden Teichwirtschaften, den Stillgewässerschutz und die
Wasserrückhaltung in der Kulturlandschaft. Planungen einzelner Natur-
und Wasserbehörden mit der Forderung zur Beseitigung von Stauan-
lagen, dem Verbot oder Reduzierung von Wasserentnahmen oder sogar
der Rückbau von Teichen stehen im Widerspruch zur Fortführung und
zur positiven Entwicklung der Binnenfischerei und Aquakultur in Nieder-
sachsen. Ein Grundverständnis und Fachkompetenz zum Erhalt von
Fischhaltungsbetrieben und deren Produktions- und Wirtschaftsräume
ist bei vielen Verwaltungen und Planungsbüros leider kaum vorhanden
bzw. wird wenig berücksichtigt.
In der letzten Zeit sind weitere für Fischhalter existenzielle Wasser-
managementthemen in den Focus gerückt. Hierbei besonders problema-
tisch sind zur Fischhaltung konkurrierende Grundwassernutzungen, z.B.
durch große Trinkwassergewinnungsmaßnahmen oder auch für land-
wirtschaftliche Kulturberegnungen. Auch ist bei wasserbehördlichen Pla-
nungen in einigen Fällen der Eindruck entstanden, dass Teichanlagen nicht
nur der Überlagerung von Naturschutzinteressen ausgesetzt sind,
sondern Teichanlagen auch für Hochwasserschutzmaßnahmen in den
Blickwinkel der Behörden gelangt sind.
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Die Suche hat ein Ende. Betriebe für Fischbesatz und Fischgenuss finden Sie hier.
Vorsitzender Brauer gratuliert
zur Ehrenmitgliedschaft auf
der Jahreshauptversammlung
am 6.März in Groß-Hutbergen
Broschüre "Ordnungsgemäße Fischhaltung" mehr